Hat Angst eine Geschlechtsspezifik?

Schlagwörter: Sozialisation Rollenverhalten Rollenerwartung Schulangst Angstintensität

Verschiedene Faktoren können während der Entwicklung eines Individuums Einfluß auf die Ausprägung von Angst haben. Das sind zum einen biologische Faktoren und zum anderen Faktoren der Sozialisation. Für diese Untersuchung soll allerdings nur der Einfluß der Sozialisation auf die Ausprägung des Merkmals Angst betrachtet werden.

Während der Sozialisation wird von beiden Geschlechtern ein unterschiedliches Rollenverhalten erwartet. So ist die Rolle der Jungen gekennzeichnet durch Aussagen wie: "Ein Junge weint nicht!". Mädchen werden der Rollenerwartung gerecht, wenn sie eher emotional agieren.

Nach Untersuchungen von CASTANEDA 1956, SARASON 1960, PHILIPS 1962 und HILL 1963 zeigen Jungen auf Skalen der allgemeinen Angst, Test- sowie Schulangst niedrigere Werte, bei Test zur Angstleugnung höhere Werte als Mädchen. Diese Ergebnisse zeigen, daß Jungen stärkere Angstkontrollmechanismen aufgebaut haben als Mädchen. Mit zunehmendem Alter nimmt bei den Jungen auch die Schulangst merklich ab. Im Gegensatz dazu verläuft die Abnahme bei den Mädchen unregelmäßiger und fällt in ihrer Gesamtheit schwächer aus (MANLEY und ROSEMEIR 1972).

Somit sollte man der Angstintensität eine Geschlechtsspezifik zuordnen.
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Angst und Angstverarbeitung beim Tauchen

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Einschätzung der physiologischen Erregung

Erregung bis zum Zeitpunkt "Beim Auftauchen" auszumachen
und das ohne den Peak zum Zeitpunkt "Am Tauchplatz".

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