Der Coping-Fragebogen enthält insgesamt 67, von K. KARGE entwickelte Copingaussagen. In seiner Untersuchung kam K. KARGE zu dem Schluß, "...daß sich mit Hilfe dieser Copingfragen recht gut zwei verschiedene Aspekte des Coping abbilden lassen." (K. KARGE, 1993)
Er untergliedert die Copingfragen in zwei Gruppen[11]:
Coping 1: Angemessene Auseinandersetzung mit dem Problem Coping 2: Emotionale ReaktionDie zu den jeweiligen Copingaspekten gehörenden Fragen sind im Anhang aufgeführt.

Abbildung 0-9: Mittelwerte der Coping 1-Skala
Die Mittelwerte zum ersten Copingaspekt zeigt die Abbildung 0-9. Darin läßt sich erkennen, daß sich die erfahrenen Sporttaucher kaum von den unerfahrenen Sporttauchern in ihrer angemessenen Auseinandersetzung mit dem Problem unterscheiden. Lediglich die Frauen gaben etwas höhere Werte in der Coping 1-Skala an als die Männer.
In Abbildung 4-10 werden wieder alle Größen überkreuz dargestellt, um eventuelle Zusammenhänge zwischen Geschlecht und Erfahrenheitsgrad aufzuzeigen.

Abbildung 0-10: Gegenüberstellung der Mittelwerte der Coping 1-Skala
Analyse zur Coping1-Skala: Die angemessene Auseinandersetzung mit einem Problem wird weder vom Erfahrenheitsgrad noch vom Geschlecht allein beeinflußt. Auch die Interaktion der beiden Größen zeigt keine statistisch bedeutsamen Unterschiede.

Abbildung 0-11: Mittelwerte der Coping 2-Skala
In Abbildung 0-11 werden die Werte der emotionalen Reaktion auf ein Problem in Abhängigkeit von Erfahrenheitsgrad und Geschlecht dargestellt. Es zeigen sich hier hohe Durchschnittswerte für die Frauen gegenüber den Männern. Für die unerfahrenen Sporttaucher sind nur wenig höhere Werte gegenüber den erfahrenen Sporttauchern auszumachen.
Wie zu erwarten, zeigen sich in Abbildung 4-12 die höchsten Werte für die unerfahrenen Frauen.

Abbildung 0-12: Gegenüberstellung der Mittelwerte der Coping 2-Skala
Analyse der Coping 2-Skala: Das Geschlecht hat einen signifikanten Einfluß auf die emotionale Reaktion.
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